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In Österreich ist die Pflege und Betreuung eines sterbenden Kindes außerhalb von Krankenanstalten Privatsache. Es gibt auch kein eigens definiertes Palliativbett für Menschen unter 18 Jahren. Da die Finanzierung der notwendigen Leistungen nicht im Regelgesundheits-system verankert ist, sind die betroffenen Familien extrem armutsgefährdet.

Das Kinderhospiz Netz widmet sich den speziellen Bedürfnissen von Kindern deren Lebensende absehbar ist. Es unterstützt die betroffenen Familien und hilft allen Angehörigen diese Krise zu bewältigen, Lebensmut zurückzugeben, sodass die verbleibende Zeit als kostbar erlebt werden kann.

 

Der oft lange Leidensweg der betroffenen Kinder, aber auch ihrer Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde stellt alle Beteiligten vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Der Pflege- und Betreuungsaufwand verändert das bisherige Leben einer Familie in allen Bereichen.

  • Von den gesunden Geschwisterkindern wird Rücksicht auf den kranken Bruder, die kranke Schwester erwartet. Neben der ständigen Angst, um das Leben des Bruders/der Schwester, müssen sie auf einen großen Teil der Aufmerksamkeit der Eltern verzichten.
  • Die kranken Kinder bedürfen einer intensiven permanenten Pflege und Schmerztherapie.
  • Durch den enormen Pflegeaufwand es ist oftmals erforderlich, dass sich ein Elternteil aus dem Berufsleben zurückzieht und sich voll und ganz der Betreuung des kranken Kindes widmet. Neben Belastungen psychischer, physischer und zeitlicher Natur kommt es dadurch auch zu einer Belastung finanzieller Natur.

Seit 2007 gibt es das erste mobile Kinderhospiz in Österreich. Doch oft sind ambulante Dienste nicht mehr ausreichend, vor allem dann, wenn die Familien am Ende ihrer Kraft sind und nach jahrelanger Überforderung nicht mehr weiter wissen.

Abhilfe schaffen soll ein Kindertageshospiz!

Das Tageshospiz bietet entlastende Tagespflegeplätze, spezialisierte Pflege, therapeutische Angebote und Support in der Lebensendphase. Ein Auszug der Maßnahmen:

  • Palliative Medizin für lebensverkürzend erkrankte Kinder
  • Pädagogische Betreuung für die erkrankten Kinder
  • Physio-, Ergo-, Logotherapie oder tiergestützte Fördermaßnahmen
  • Pflegeplätze
  • Schaffung von Freiräumen für Eltern und gesunde Geschwister
  • Geschwisterbetreuung
  • Psychologische Betreuung aller Beteiligten
  • Begegnungsräume und Erfahrungsaustausch mit anderen betroffenen Familien

Doch dafür ist ein Gebäude mit speziellen Anforderungen und Infrastruktur sowie entsprechende finanzielle Unterstützung für das Kinderhospiz notwendig. Lassen wir die Familien nicht alleine! Helfen wir mit!

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Autor: admin
Kategorie: Allgemein

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